Die Layoutplanung am corviuns-slot von Anfang an

Im Folgenden dokumentiere ich ein wenig die Entstehungs- und Evolutionsgeschichte und die aufgebauten verschiedenen Streckenentwürfe der Bahn.

560K Superspeedway v1 (Dezember 2011):

Das hier ist der Streckenplan des allerersten auf Platte gebannten Layouts im Dezember 2011. Der 560K Superspeedway v1 war geboren.
Auf diesem initialen Streckenverlauf wurde der 1.Lauf zur 2012er DoA Rennserie ausgetragen.

Erstes Streckenlayout des 560K Superspeedways Nachteil des Streckenverlaufs war eindeutig die Kurve 5 (ungefähr in der Bildmitte). Den Bremspunkt zu finden bedurfte einiger Übung und dementsprechend war hier der Unfallschwerpunkt No. 1. Die Erreichbarkeit war nicht die Beste und beim Bergen der Autos unter Rennbedingungen gab es durchaus die ein oder anderen Problemchen.

560K Superspeedway v2:

Nach ein paar kleineren Umbaumaßnahmen, um die eine oder andere Kurve interessanter zu gestalten, wurde das Layout ein wenig für den 2. und 3. Lauf DoA verändert.
Länge Spur 1: 25,398m / Länge Spur 2: 25,297m

560K Superspeedway v3:

Es folgte ein weiterer kleiner Umbau der Kurvenkombination nach Start/Ziel (Kurve 1 und 2) für den 4. und 5. DoA Lauf.
Länge Spur 1: 25,557m / Länge Spur 2: 25,559m

560K Superspeedway v3 Wie zu erkennen ist, wurde immer ein wenig am linken Streckenabschnitt herumgetüftelt. Das lag einfach daran, dass Änderungen hier leicht zu realisieren waren, ohne den Rest der Strecke zu beeinflussen, der ja aufgrund der Überfahrten relativ fix definiert war.

560K Superspeedway v4:

Für den 6. und 7. DoA Lauf wurde die Strecke im linken Abschnitt erneut und diesmal etwas heftiger umgebaut. Ich wollte unbedingt so eine Kurvenkombination ausprobieren, die ich so ähnlich auf einer anderen Strecke bei freeslotter.de gefunden hatte.

560k Superspeedway v4 Die Unterkonstruktion der Überfahrt war ein Provisorium. Auch wenn es ein wenig überladen aussieht, es liess sich gut fahren und die Übersicht war durchaus gegeben, da die untenliegende Kurve im linken hinteren Streckenabschnitt voll gefahren werden konnte. Die Streckelänge wuchs auf 27,1m auf beiden Slots.

560K Superspeedway v5:

Es folgte ein weiterer kleiner Umbau, um die Boxengasse ein wenig aufzupimpen. Sie beginnt jetzt schon vor der letzten Kurve und die letzte Kurve ist somit nun komplett frei befahrbar. Eigentlich bleiben die anderen Kurven prinzipiell gleich; ein paar kleinere Adaptionen mussten aber sein, so dass schlussendlich alles zusammenpasste. Streckenlänge beider Slots 27,25m.

560K Superspeedway v4XL Leider wurde die Strecke nie bei einem offiziellen Rennen eingesetzt, da das 8. DoA Rennen, für die sie konzipiert war, auf Grund mangelnder Teilnehmeranzahl ausgefallen ist. Eines wurde aber durch den Selbstversuch klar: Die Einfahrt wird auf jeden Fall vor die letzte Kurve gezogen. Sieht cool aus und macht auch durchaus Sinn, weil die anderen Fahrzeuge nicht blockiert werden, wenn ein anderes in die Boxengasse abbiegt und deshalb ein wenig langsamer durch die Kurve fährt.

560K Superspeedway v6:

Radikalumbau für den 9.DoA Lauf. Es stand von vornherein fest, dass das Layout nur temporär für diesen einen Lauf aufgebaut bleibt. Es war nur ein Test, um verschiedene Ideen, Möglichkeiten, Geschmäcker auszutesten. Die Streckenlänge beider slots betrug 24.8m.

Die linke Kurvenkombination nach Start/Ziel ist eine Abwandlung der Kurve aus dem v4 und v5 Layout und nun genau 1:1 das, was ich bei einer anderen Strecke gesehen hatte. Sie lies sich toll fahren. Leider konnte man das von der hinteren mittigen Schikane und der darauffolgenden spitzen Haarnadelkurve nicht sagen, bzw. konnte man schon, weil fahrerisch war das schon ein Schmankerl, nur leider noch extrem unfallanfälliger als bisher; und da die Erreichbarkeit nicht besser wurde, ein Killerkriterium. Geht gar nicht.
Schön anzuschauen allerdings die Gegengerade. Man hatte die Autos immer schön und lange im Blickfeld.

Der Streckenumbau (Sommer - Herbst 2012):

Nach ca. einem 3/4 Jahr und mit der Erfahrung einer halben DoA Rennserien Saison, wurden dann doch die "Männergene" geweckt und es musste was verändert werden, getreu nach dem Motto: "Öfter mal was Neues" und "Es geht doch bestimmt besser!". Der Entschluss zum finalen Bahnumbau pflanzte sich ins Hirn...
Nach dem 9. DoA Lauf war Sommerpause 2012 angesagt und in der zur Verfügung stehenden Zeit wurde dann der Bahnumbau in Angriff genommen, um die zweite Hälfte der 2012'er DoA Rennserie zu bestreiten.
Der 560K Superspeedway im Originalzustand hatte nach gut einem halben Jahr ausgedient!
Schon seit Monaten wurde deshalb im Vorfeld an einem neuen Streckendesign getüftelt. Ich habe zu diesem Zeitpunkt 4 Streckenvorschläge (die ich noch nie aufgebaut hatte) zur Abstimmung gegeben.

Nach dem Votingergebnis hätte eigentlich Streckenvorschlag 3 gewonnen gehabt, wenn die Erde sich nicht ständig weiterdrehen würde und man sich nicht ständig Gedanken über was Anderes machen würde und mich nach langem Nachdenken und Grübeln keines der Layouts so richtig überzeugt hat. Abstimmung hin oder her. Also zurück ans Reißbrett bzw. den Streckenplaner. Ein paar Nächte später waren zwei weitere Streckenideen geboren. Beide grundverschieden. Bei beiden Strecken wurde darauf geachtet, dass die Kurven einsehbar und erreichbar sind.
Beide Streckenlayouts wurden ausgiebig im harten "Dogfight-Renneinsatz" auf Herz und Nieren getestet.

Idee 1

Ähnliche Start-/Zielgerade mit Gegengerade wie beim Zwischenumbau. Kernstück hier die sich öffnende Kurve im mittleren oberen Streckenabschnit, sowie die beiden Haarnadelkurven im rechten Streckenabschnitt.

Streckenlänge Slot 1: 25,07m, Slot 2: 24,97m

Streckengestaltungsidee 1 Die Strecke lies sich gut fahren. Die lang gezogene Kurve links hin zur Gegengerade, war gut für den ein- oder anderen Drift. Es gibt viele Richtungswechsel innerhalb einer Runde und die zwei Haarnadelkurven erfüllten genau den bestimmten Zweck; tricky und mit viel Gefühl fahrbar. Bisher die beste Strecke ich ich gebaut habe.

Idee 2

Diese Idee ist ein wenig unkonventionell, da die Start-/Zielgerade erhöht auf einer Überfahrt liegt. Nach Startkurve gehts auf die lange Gerade, auf die eine sich stark schliessenden Kurve folgt. Durch eine Haarnadelkurve mit anschliesendem öffnendem U-Turn gehts durch eine leichte Schikane. Es folgt eine Gerade mit leichtem Knick zum Testen des Anpressdrucks, die auf eine sich öffnende Kurve, wo allerdings der richtige Bremspunkt über das Abfliegen entscheidet. Ein weiterer homogener U-Turn, geschaffen für den ein oder anderen spektakulären Drift, führt zurück auf Start-/ Zielgerade.

560K SUperspeedway SE Natürlich wurde auch diese Bahn ausgiebigen Test unterzogen und die Messlatte hing aufgrund des recht guten Feelings von Idee 1 schon recht hoch.
Ich hatte es eigentlich gar nicht erwartet, aber das Feeling war bei diesem Layout nochmal eine Spur besser als bei der vorherigen Variante und das Grinsen im Gesicht war schon von der ersten Sekunde an da! Die lange Gerade ist super und der richtige Bremspunkt auf die anschliesende Kurve, wie gehofft, mit eines der Dinge, die eine schnelle Rundenzeit ausmachen. Die weiteren Kurven ebenfalls tückisch und interessant, aber durchaus flüssig und schnell zu fahren und gut erreichbar im Fall der Fälle. Die Boxengasse mit Ein-und Ausfahrtkurve zumindest für meinen Geschmack durchaus sehenswert. Insgesamt betrachtet, gefühlt, wie gesagt sehr schnell, aber trotzdem abwechslungsreich und hoffentlich Garant für einen langen Racing-Spiel-Spass...Die wird's. Auf gehts ans Umbauen.

Update (Frühjahr 2013):

Nach mittlerweile mehreren Rennen hat sich die Bahn bewährt, ist nach wie vor beliebt bei Allen und ist immer wieder auf's Neue super spannend zu fahren. Sowohl mit den D124 als auch mit den D132 Flitzern macht sie riesen Spass und die Autos driften wild durch jede Kurve. Ich hatte bisher noch nicht wieder das Bedürftnis am Layout was zu verändern, was bei den bisher vorgestellten Varianten eigentlich immer der Fall war.

Update (Februar 2014):

Wir gehen mit der Strecke mittlerweile in die dritte Rennsaison. Sie macht Allen nach wie vor ganz viel Spass und das Bedürfnis einer teilweisen oder grösseren Umgestalltung ist nicht vorhanden. Die Bestzeiten liegen im Moment so bei 7.6 - 7.7s. Ich hatte allerdings schon länger mit einer Kurvenweiche geliebäugelt, war mir aber bisher nicht so ganz sicher, ob dass wirklich Sinn macht. Im Endeffekt gab es nur eine Stelle wo sie, wenn überhaupt, ohne grössere weitere Umbaumassnahmen, platziert werden konnte; nämlich bei "Turn 3" (die Haarnadel im vorderen unteren recht Bereich).
Also gut, ran an den Planer und die Kurve umgestaltet. Die Kurve ist jetzt ein wenig kantiger, weil 2 K1/60 Kurven verbaut sind, aber naja, schauen wir mal wie sie sich im harten Renneinsatz bewährt. (*.trk Datei runterladen)

 

Update (Februar 2015):

Die vierte Saison steht bevor! Durch den Einsatz von Metallchasis und Moosgummireifen wird die Bahn immer schneller und nach wie vor kein bischen langweilig. Wir sind mittlerweile bei Rundenzeiten um die 6,7sec angekommen. Ein paar kleine Schönheitsfehler gibt es; z.B ist die rechte Spur trotz Spurlängenausgleich die Schnellere und auch die ein oder andere Position der Weichen könnte man evtl. optimieren. Bei viel Lust und Zeit gehe ich das vielleich mal an.

Update (September 2015):

Aufgrund der benannten Problematik mit den Spuren und weil ich mit dem Layout der 560K SUperspeedway SEBoxengasse nicht ganz zufrieden war, gings mal wieder ans umplanen. Gefühlte 100 Layoutplanungen später, habe ich dann vorgezogen doch grundsätzlich beim vorhanden Aufbau zu bleiben und das nur teilweise zu ändern.
Zusätzlich zum Streckenlayout habe ich auch ein wenig an der Boxengasse gefeilt; es wurde eine weichere Einfahrtsweiche verbaut und vor der Weiche zum ersten Tankplatz kam eine Gerade hinzu. Daraus ergab sich auch eine leichte Modifikation der Boxenausfahrt.
Auch habe ich auf der ganzen Strecke die Weichen ein wenig umplatziert und es kamen zwei zusätzliche Kurvenweichen hinzu. Das fertige Ergebnis sieht dann so aus: (*.trk Datei runterladen).

Alternativtext Hier der Link zur Strecke im Softyroyal Bahnplaner.

Die neue Kurvenkombi lässt sich sehr schön fahren. Der K1 Rechts-Links Knick ist recht anspruchsvoll, aber mit ein wenig Übung am Gasfinger gut zu meistern. Diese Kurvenkombi ist auch besonders gut geeignet um Feindkontakt herzustellen, welcher aber meistens nicht wirklich gut und nicht ohne Abflug ausgeht. Hier ist die Devise Hopp oder Top! Die Kurve im unteren linken Eck wurde recht entschärft, sie öffnet jetzt konsequent, und fährt sich jetzt sehr flüssig. Die K1/60 Kurve (Kurvenweiche) verlangt dann schon wieder nach einem dosierteren Gasmanagement.
Ein weiterer Punkt: Die Spuren werden auch gleicher. Sie sind's noch nicht ganz, aber es ist besser.
Alles in Allem ein gelungenes kleines Update, finde ich.

Update (Dezember 2015):

Angespornt von der Septembermodifikation, habe ich mich am rechten Streckenteil versucht. Obwohl mir der ursprüngliche Kurvenverlauf recht gut gefiel, entschloss ich mich was zu ändern, weil trotz Septemberupdate die Bahn immer nocht recht schnell ist und ich die ein oder andere knifflige Stelle noch haben wollte. Rausgekommen ist das hier:

Streckenlayout Update - Dezember 2015 Hier der Link zur Strecke im Softyroyal Bahnplaner.

Die ersten Tests verliefen durchaus positiv. Die recht stark schliesende Kurve nach der langen Geraden hinten, lässt sich sehr gut fahren; ich hatte eigentlich gedacht, dass es mehr zur Challenge wird den richtigen Bremspunkt zu finden.

Update (Januar 2017):

Ein richtiger Streckenumbau íst und war es jetzt nicht. Aufgrund der eingebauten variablen Startzeit mit Frühstarterkennung und der damit verbundenen Modifikationen durch Cockpit XP (die Funktionalität der CU kann so nicht mehr verwendet werden) musste die Boxengasse ein wenig umgebaut werden.
Mal schauen ob sich die kleineren Modifikationen im Rennen auszahlen.

Streckenlayout Update - Dezember 2015